Das Berufsbild Notfallsanitäter: Entwicklung eines Anforderungsprofils für Auszubildende und Methoden der Personalauswahl

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Medizintechnik
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Berufsbild , Notfallsanitäter , Rettungswesen , Medizinisches Personal , Rettungssanitäter , Rettungsassistent , Entwicklung , Anforderungsprofil , Au
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen

Kurzfassung auf Deutsch:

Am 28. Februar 2013 hat der Bundestag in seiner 225. Sitzung das Gesetz über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters (NotSanG) beschlossen. Nach Zustimmung des Bundesrates und Verkündung im Bundesgesetzblatt trat das Gesetz zum Großteil am 01. Januar 2014 in Kraft. Dieser in der Bevölkerung vermutlich kaum wahrgenommene Gesetzeserlass hat zu einem Wandel in der Ausbildung von Fachkräften im Rettungsdienst geführt. Die Ansprüche sowohl an Auszubildende als auch Ausbildungsträger sind spürbar gestiegen. Dies hat einige Ausbildungsträger, also am Rettungsdienst beteiligte Unternehmen und Hilfsorganisationen, dazu veranlasst, ihre Bewerber auf Ausbildungsplätze einer umfangreicheren Auswahl zu unterziehen, andere verzichten bis heute darauf. Erfahrungswerte mit strukturierten Auswahlverfahren, welche in anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, wie beispielsweise der Polizei und der Feuerwehr, seit Jahren obligatorisch sind, sind im Bereich des Rettungsdienstes sehr rar. Aufgrund dessen ist der Umgang mit diesen Auswahlverfahren sehr inadäquat und wenig zielführend. Eine gut strukturierte Personalauswahl ist oft mit kosten- und zeitintensiven Vorbereitungen verbunden. Gut ausgewähltes Personal führt jedoch auf Dauer zu einem Rückgang der Personalfluktuation, zu einer Reduktion von Fehltagen und erhöht die Bindung des Mitarbeiters an das Unternehmen. Diese Arbeit soll ein Konzept für eine strukturierte Personalauswahl bieten. Dabei ist die Auswahl in drei Teile unterteilt, das Allgemein- und Fachwissen, das Persönlichkeits- und Sozialverhalten sowie die körperliche Leistungsfähigkeit. Nachdem ein Anforderungsprofil erarbeitet und definiert ist, werden Methoden zur Personalauswahl dargestellt und konzeptionell angewendet.

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