Axiomensysteme für die Theorie der Nebenläufigkeit

URN urn:nbn:de:gbv:18-228-7-891
URL
Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1996
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Theoretische Informatik
Freie Schlagwörter (Deutsch): Axiome, Petri Netze
Freie Schlagwörter (Englisch): theory, axiom, Petri-nets
DDC-Sachgruppe: Informatik
BK - Klassifikation: 54.10 , 54.99

Kurzfassung auf Deutsch:

Prof. Carl Adam Petri beschäftigte sich mit dem Thema, eine physikalisch begründbare Theorie über Systeme, Signale, Prozesse, Raum und Zeit zu entwerfen, weil er hoffte, dadurch ein Fundament für die Netztheorie zu legen. Der Bezug zur Physik - insbesondere zur Relativitätstheorie - sollte dabei helfen, einen Bezug von der Netztheorie zur realen Welt und damit letztlich zur Anwendung in der Praxis zu finden. Den Grundstein zu seiner Theorie der Nebenläufigkeit, auf Englisch als concurrency theory bezeichnet, legte Petri in seiner Arbeit [Pet76], wo er für B/E-Systeme die Relation co als Relation der Nebenläufigkeit einführte. Während der Fortentwicklung der Theorie trat diese neue Relation zusammen mit ihrem Komplement, der Relation li, immer mehr in den Vordergrund und wurde zum eigentlichen Kern der Theorie. Es wurden nach und nach von Petri selbst und auch von seinen Mitarbeitern mehrere Axiomensysteme zur Theorie der Nebenläufigkeit analysiert und veröffentlicht. Auch wenn sich die einzelnen Systeme zum Teil deutlich voneinander unterschieden, so enthielten sie doch einen gemeinsamen Kern, der schliesslich in [Mül93] herausgearbeitet wurde.

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